Die Kennzeichnung von Eiern ist EU-weit einheitlich geregelt und seit 2004 verpflichtend. Dabei wird jedes Ei in der Packstelle gestempelt und Informationen zu der jeweiligen Haltungsform sowie dem Herkunftsland und Erzeugerbetrieb lassen sich damit nachvollziehen.

Ein Blick auf den Eier-Code gibt Auskunft über die Haltungsform:

0 = Ökologische Erzeugung

1 = Freilandhaltung

2 = Bodenhaltung

3 = Käfighaltung

Danach folgt das Herkunftsland (z. B. DE für Deutschland) sowie die individuelle Betriebsnummer, mit der sich der Erzeuger zurückverfolgen lässt. Diese Transparenz ermöglicht es Verbraucherinnen und Verbrauchern, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen – ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit und Tierwohl.

Bisher müssen Verbraucherinnern und Verbraucher für die Information zum Herkunftsland immer einen Blick in die Verpackung und auf die enthaltenen Eier werfen. Und die Angaben sind nur auf frischen Eiern zu finden. Bei gekochten und gefärbten Eiern sind diese Angaben nicht verpflichtend. Mit unserem Herkunftskennzeichen „Gutes aus deutscher Landwirtschaft“ ist die deutsche Herkunft schon direkt auf der Verpackung durch das einheitliche Zeichen ersichtlich.

Mit unserem Zeichen gehen wir sogar über die gesetzliche Herkunftskennzeichnung hinaus. Nicht nur das Ei muss aus Deutschland stammen, auch die Legehenne selbst muss hier in Deutschland geboren und aufgezogen sein.

Wer ganz genau wissen will, woher sein Ei kommt, kann beim Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V. die Stempelnummer in einer Datenbank eingeben und erhält detaillierte Herkunftsinformationen.

Gerade zu Ostern, wenn Eier besonders gefragt sind, lohnt sich also ein genauer Blick.